Die Apokalyptischen Reiter
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Die Apokalyptischen Reiter
Vorwort | Allgemeines | Stärken und Schwächen

Vorwort
Die Apokalyptischen Reiter sind nicht als Spielercharaktere zu vergeben. Sie werden als NPCs vom Team gesteuert und nur sehr sparsam eingesetzt, vor allem in Plots. Sie sollen eher als alles überragende Gefahr, die die Welt verändert, im Hintergrund fungieren und selten direkt in Erscheinung treten. Solltet ihr für eine Szene außerhalb von Plots die Nähe eines Apokalyptischen Reiters wünschen, um die Auswirkungen auf euren Charakter ausspielen zu können, fragt beim Team mit Ort und Datum an. Diese Szenen dürfen aufgrund der räumlichen Auswirkungen der Reiter nicht in den beiden Hauptspielorten Fort William oder Edinburgh angesiedelt sein, um unbeteiligte Charaktere nicht zu beeinflussen. Ansonsten ist außerhalb angekündigter Plots davon auszugehen, dass die Reiter gerade nicht in der Nähe sind. Eure Charaktere haben also nicht ständig mit den direkten Auswirkungen zu kämpfen.

Allgemeines
Krieg, Hunger, Pestilenz und Tod; das sind die vier Apokalyptischen Reiter. Sie sind nicht per se böse, stehen weder auf Seiten des Himmels, noch der Hölle, auch wenn Luzifer sich durch ihre Zerstörungskraft einen Vorteil erhofft. Man kann sie eher mit Naturgewalten vergleichen, die das, wofür sie stehen, durch ihre bloße Existenz verbreiten. Sie haben keine eigene Moral, keine Ziele. Über ihre Herkunft gibt es verschiedene Theorien. Die Einen sagen, Gott hätte sie kurz nach der Vertreibung Adams und Evas aus dem Paradies erschaffen. Für den Fall, dass die Menschen ihn noch einmal so sehr enttäuschen und es nicht wert sind, gerettet zu werden. Andere behaupten, die Konzepte wie Krieg und Tod seien älter als Gott selbst und er hätte ihnen nur eine Form verliehen. Fakt ist, seit ihrer Entstehung ruhten die Apokalyptischen Reiter an einem unbekannten Ort, doch jetzt erwacht einer nach dem anderen. Sie beeinflussen die Menschen um sich herum ihrer Natur entsprechend. Krieg schürt Aggression und Gewalt, Hunger führt zu Missernten und Habgier im Verhalten, usw. Auf übernatürliche Wesen haben sie besondere Auswirkungen, die in den jeweiligen Wesensbeschreibungen näher beschrieben sind.

Stärken und Schwächen
In der Bibel werden sie als Reiter beschrieben und sie können sich auch in dieser Gestalt manifestieren. Meistens sind sie jedoch ihrer Umgebung angepasst. Einzig ihr Blick ist immer unmenschlich leer und verrät bei genauer Betrachtung das Fehlen einer Seele.
Auf der Welt können sie an jedem Ort unversehens auftauchen, der wie ein Leuchtfeuer für ihre jeweilige Natur fungiert, beispielsweise ein Krisengebiet im Nahen Osten würde den Krieg nahezu magisch anziehen, ein von Ebola geplagter Landstrich die Pestilenz usw. Sobald sie auftauchen wird ihre Präsenz dort diese Krise extrem verstärken. Natürlich könnn sie sich auch einfach wie jeder andere fortbewegen, dazu brauchen sie keineswegs immer ein Pferd. So können sie auch an unbedarften Orten der Welt ihre Natur wachrufen. Einen Krieg entfesseln, eine Seuche auslösen oder eine Hungersnot etc.
Sie müssen nicht schlafen oder essen, altern nicht und sind immun gegen Krankheiten, Gifte und Ähnliches. Waffen können sie nicht verletzen und es erscheint unwahrscheinlich, dass man sie überhaupt töten kann. Den Jägern von Fort William und einer Handvoll anderer Individuen ist ein Ritual bekannt, um einen Apokalyptischen Reiter zu verbannen, doch es erfordert Unmengen an Vorbereitungen und die benötigte Waffe scheint für immer unerreichbar.


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