Dämonen
Die Kreaturen der Hölle
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Dämonen
Allgemeines | Stärken und Schwächen | Arten

Allgemeines

Dämonen bevölkern die Hölle und bilden damit das Gegenstück und die größten Feinde der Engel. Auf Erden haben sie keine feste Gestalt, sondern bestehen aus einer schwarzen Rauchwolke. Um agieren zu können, müssen sie einen Wirtskörper besetzen. Dies können sie – im Gegensatz zu den Engeln – ohne Einwilligung des Betreffenden tun. Der Besessene selber hat keine Möglichkeit, den Dämon abzustoßen oder seinen Körper wieder unter Kontrolle zu bringen. Er muss die Taten des Dämons hilflos über sich ergehen lassen. Lediglich ein Exorzismus, in unmittelbarer Nähe des Betreffenden aufgesagt, kann den Dämon austreiben. Manche Jäger schützen sich davor, indem sie sich ein Dämonenabwehrsymbol tätowieren lassen. Dies verhindert, dass ihr Körper besessen werden kann. Mit einem menschlichen Körper als Wirt unterscheiden sich Dämonen optisch nicht von Menschen. Sie können jedoch ihre wahre Augenfarbe sichtbar werden lassen. Dies kann der Dämon aktiv steuern; es sei denn, ein Engel ist in der Nähe. Dann verändert sich die Augenfarbe von selbst und offenbart sein Wesen für diejenigen, die es zu deuten wissen. Engel und Dämonen können einander aber auch so immer in ihren Hüllen erkennen und oftmals die Anwesenheit eines so gegensätzlichen Wesens schon vor Sichtkontakt spüren. Aufgrund der verschiedenen Arten lässt sich nicht allgemein sagen, wie ein Dämon „entsteht“; der weitaus häufigste Weg für Menschen und Wesen, deren Seelen zu Lebzeiten Schuld auf sich geladen haben, ist jedoch folgender:
1. Etappe: Tod
Der erste Schritt der Dämonenwerdung ist der Tod.
2. Etappe: Hölle
Als zweites muss der betroffene Mensch in der Hölle landen. Hierfür kann es mehrere Ursachen geben. Manche Menschen haben zu Lebzeiten ein sündhaftes Leben geführt, andere haben ihre Seele verkauft, indem sie beispielsweise einen Pakt mit einem Kreuzungsdämon eingegangen sind.
3. Etappe: Dämonenwerdung
In der Hölle werden die gefangenen Seelen von anderen Dämonen so lange gequält, bis sie sich dazu entschließen, selbst Dämonen zu werden. In ihnen wächst der Hass und das Böse. Dämonen, die auf diese Weise entstehen, haben zunächst schwarze Augen. Dieser niedere Rang kann sich jedoch ändern, wenn man entsprechend ambitioniert ist und einen höherrangigen Dämon auf sich aufmerksam macht. "Beförderungen" sind also möglich.
Damit Engel zu Dämonen werden, müssen sie sich entweder bewusst vom Himmel abwenden oder ein solch schlimmes Vergehen begangen haben, dass ihnen die Chance auf eine Rückkehr in den Himmel verwehrt wird. Dann stürzen sie bei ihrem Fall nicht auf die Erde, sondern direkt in die Hölle.
In der Regel werden zum Fall verurteilte Engel vorher entwaffnet. Sollte ein Dämon, der einmal ein Engel war, noch im Besitz eines Engelsschwerts sein, braucht es dafür einen guten Grund. Dämonen in ihren Wirtskörpern können menschliche Nahrung zu sich nehmen, sind aber nicht darauf angewiesen. Sie haben eine Vorliebe für Blut und Fleisch; hier ähneln sie Vampiren, die im Grunde Abkömmlinge der Dämonen sind. Alle Dämonen können sich auf der Erde von einem Ort zum anderen teleportieren ohne besondere Kraftanstrengung. Lediglich das Wandeln zwischen Hölle und Erde kostet erheblich Energie.

Stärken und Schwächen

In gewissem Maße sind Dämonen unsterblich. Gewöhnliche Waffen verletzen nur die Hülle, nicht aber den Dämon selber. Sie sind immun gegen irdische Krankheiten und können nicht verhungern oder verdursten. Ihre Selbstheilung ist geradezu mit anzusehen. Schürfwunden heilen innerhalb von Sekunden, Brüche innerhalb von Minuten und Amputationen innerhalb von Stunden. Jedoch ist zu beachten, dass der menschliche Körper sterben kann. Hat die Hülle Verletzungen erlitten, die normalerweise den Tod bedeuten würden, und der Dämon verlässt den Körper, so stirbt der Mensch, der diesen Körper besitzt, kurz nach dem Weichen des Dämons. Die Sinne von Dämonen sind ungewöhnlich scharf. Gehör-, Geruchs- und Sehsinn ähneln denen von Tieren. Vor allem in der Nacht können sie sich leicht orientieren und haben hier wieder Ähnlichkeit zu Vampiren. Die Kraft eines Dämons übersteigt die Körperkraft eines Menschen bei weitem. Einen Menschen gegen eine Wand zu schleudern oder ihm mit einem einzigen Handgriff das Genick zu brechen, stellt keine Herausforderung dar. Die Beschaffenheit der Hülle hat keinen Einfluss auf die Kraft des Dämons. Besetzt ein starker Dämon ein Kind, so ist er trotzdem stärker als ein schwacher Dämon, der im Körper eines Spitzensportlers steckt. Dämonen sind in der Lage, sich sehr schnell zu bewegen. So können sie große Strecken in einer sehr kurzen Zeit zurücklegen. Auch ihre Reflexe sind von dieser Schnelligkeit beeinflusst, sodass sie ihre Opfer oft schon überwältigt haben, bevor diese überhaupt wissen, was passiert. Angestiftet durch Luzifer sind Dämonen unberechenbar und von dämonischer Energie erfüllt; je höherrangiger der Dämon, umso stärker die Energie und umso größer der Vorrat. Diese Energie kann er für verschiedene Dinge einsetzen. Bei jedem Einsatz wird jedoch etwas von der Energie verbraucht und ist der Dämon unvorsichtig, kann er sich soweit schwächen, dass er bewusstlos wird. Dämonen regenerieren ihren Energievorrat durch den Aufenthalt in Dunkelheit. Steht einem Dämon dieses "Nährmittel" über längere Zeit nicht zur Verfügung, wird er langsam schwächer, bis er nach etwa 3-4 Wochen in eine Lichtstarre fällt. Nur Artgenossen, die ihre Energie mit dem Erstarrten teilen oder der Transport an einen dunklen Ort, können denjenigen wieder aufwecken.

Änderung ab Januar 2013:
Die Nähe eines Reiters der Apokalypse beeinflusst das Verhalten von Dämonen enorm. Befindet sich der Reiter weniger als 10 Meilen entfernt, greifen sie ohne Rücksicht auf Verluste Engel an. Ihr wahres Gesicht, eine zumeist höllisch verzerrte Fratze, die die Korruption der Seele durch die Hölle widerspiegelt, ist trotz menschlicher Hülle zu erkennen. Hierbei sind die genauen Konsequenzen von der Entfernung zum Reiter abhängig. Können die Dämonen bei einigen Meilen noch gegen den Kontrollverlust ankämpfen, gäbe es bei Sichtkontakt kein Halten mehr.


Fähigkeiten, die Dämonenenergie verbrauchen:
  • Verletzen von Lebewesen: Der Dämon kann anderen Wesen mit einem gezielten Angriff aus Energie Verletzungen beibringen und große Schmerzen zufügen. Dazu schleudert er Bälle aus Dämonenenergie auf den Gegner. Dennoch enden diese Angriffe meist nicht tödlich, da dazu Unmengen von Energie nötig wären.
  • Energieraub unter Dämonen: Stärkere Dämonen können Schwächeren ihre Energie entziehen. Es gilt zwar als verpönt, doch im Kampf ist jedes Mittel recht. Natürlich verbraucht das keine Energie; im Gegenteil. Es macht denjenigen, der die Energie raubt, noch stärker.
  • Verfluchter Bereich: Der Dämon kann um sich herum einen Bereich erzeugen, in dem himmlische Energien abgeschwächt werden. Lebewesen, die sich in diesem Radius befinden, sind kaum zugänglich für die Hilfe eines Engels und können zum Beispiel nicht geheilt werden. Engel können den Bereich durchaus betreten; lediglich auf ihre Kräfte haben sie dann kaum Zugriff und die Unreinheit des verfluchten Bereichs bereitet ihnen Unwohlsein. Beim verfluchten Bereich handelt es sich um eine aktive Fähigkeit, deren Aufrechterhaltung viel Kraft und Konzentration kostet. Wird der Dämon schwächer, lässt die Wirkung nach. Wird er abgelenkt oder gar bewusstlos, verschwindet die Wirkung. Der Durchmesser hängt von der Stärke des Dämons ab. Die stärksten Dämonen, wie Todsünden, schaffen bei gefüllten Energiereserven vielleicht einen Kilometer, während ein Schwarzauge lediglich 10 oder 20 Meter beeinflussen kann.
  • Hypnose: Für einen gewissen Zeitraum kann ein Dämon einen Menschen unter seine Kontrolle bringen, auch ohne ihn zu besetzen. Es handelt sich dabei um eine Art Hypnose, die aufrechtzuerhalten viel Energie kostet. Um die Kontrolle über einen Menschen zu erlangen muss der Dämon denjenigen berühren. Dann kann er ihn zu Botengängen und Ähnlichem zwingen. Der Erfolg der Hypnose hängt von der Willensstärke des "Opfers" ab. Individuen mit festen Moralvorstellungen oder auch jemand, der um diese Fähigkeit von Dämonen weiß und aktiv dagegen ankämpft, ist deutlich schwerer - oder auch gar nicht - hypnotisierbar als arglose Zeitgenossen. Genau wie bei jeder Hypnose bleiben grundlegende Triebe unangetastet. Beispielsweise kann niemand gezwungen werden, einen Mord oder Selbstmord zu begehen.
  • Telekinese: Das ist die Fähigkeit, Gegenstände oder Personen mit Gedankenkraft zu bewegen. Wie ausgeprägt diese Kraft ist, hängt vom Rang des Dämons ab.
  • Wandeln zwischen Hölle und Erde: Hierbei handelt es um eine sehr kraftraubende Fähigkeit. Vor allem nach einem Exorzismus muss der Dämon eine Weile seine Kraft sammeln, um auf die Erde zurückkehren zu können. Allgemein ist das Verlassen der Hölle eine schwierige Angelegenheit. Schwarzäugige Dämonen brauchen immer den Auftrag / die Erlaubnis eines höherrangigen Dämons, um die Hölle zu verlassen. Es sei denn, sie werden beschworen und damit quasi heraus gezerrt. Menschliche Seelen sollen in der Hölle schließlich für ihre Sünden büßen, wofür die schwarzäugigen Folterknechte gebraucht werden. Außerdem müssen sie zumeist für eine gewisse Zeit ihre Loyalität beweisen und die Bereitschaft, Befehle ohne Widerspruch auszuführen. Höherrangige Dämonen können die Hölle mit hohem Energieaufwand aus eigener Kraft verlassen. Jedoch müssen sie an Uriels Wächtern vorbei, die die Höllentore bewachen. Die Wächter sorgen aber lediglich dafür, dass die Anzahl der Dämonen auf Erden nicht überhandnimmt und sind davon abgesehen dafür zuständig, dass niemand unbefugt oder versehentlich die Hölle betritt. Lediglich auf himmlischen Befehl würden sie die Höllentore komplett verriegeln. Ob sie stark genug wären, dem höllischen Ansturm dann standzuhalten, kann niemand wissen.


Auf den ersten Blick mögen Dämonen ziemlich mächtig erscheinen, doch sie haben auch einige Schwächen. Salz gilt im Allgemeinen als sehr rein, deshalb können Dämonen es nicht berühren und Linien aus Salz nicht überschreiten. Für Hochrangige Dämonen gilt diese Einschränkung nicht. Weihwasser ist eine wirksame Waffe gegen Dämonen. Es tötet sie nicht, fügt ihnen aber starke Schmerzen zu, wenn es mit ihrer Haut in Berührung kommt. Außerdem lässt sich so zweifelsfrei feststellen, ob man einen Dämon vor sich hat. Alte Bannsprüche machen es möglich, einen Dämon festzusetzen. Hierzu muss der Dämon in eine sogenannte Teufelsfalle gelockt werden; eine Pentagramm-artige und mit verschiedenen Zeichen versehene Zeichnung. Sie kann in den Boden geritzt, aufgemalt, auf einen Teppich gedruckt oder Ähnliches sein. Wichtig ist nur, dass sie an keiner Stelle unterbrochen sein darf, dann kann der Dämon die Falle nicht aus eigener Kraft verlassen und seine Fähigkeiten sind in diesem Zustand unwirksam. Kein Dämon kann eine Teufelsfalle zerstören oder manipulieren, dämonische Fähigkeiten wie Telekinese können die äußere Begrenzung einer Teufelsfalle nicht durchbrechen. Es gibt verschiedene Teufelsfallen, die auf den Rang des zu bindenden Dämons (Augenfarbe) abgestimmt werden müssen. Ist sie zu schwach, hat sie überhaupt keine Wirkung. Jedoch hält eine starke Teufelsfalle für beispielsweise Gelbaugen auch alle niedrigeren Ränge von Dämonen, ist jedoch zeitaufwändiger und fehleranfälliger in der Herstellung. Sie ist das Gegenstück zu einem Kreis aus heiligem Feuer bei Engeln. Ebenso kann man Dämonen auch beschwören und somit an einen Ort zwingen. Ein Exorzismus hingegen treibt einen Dämon aus seiner Hülle und schickt ihn zurück in die Hölle. Es handelt sich dabei um eine festgelegte, meist lateinische Ansprache, die an den Dämon gerichtet wird. Er stirbt dabei nicht, doch zumeist dauert es Monate oder Jahre, bis er auf die Erde zurückkehren kann. Es gibt verschiedene Exorzismen und nicht jeder wirkt bei jedem Dämon. Besondere Waffen – zum Beispiel Engelsschwerter – sind in der Lage, Dämonen zu töten. Solche Waffen sind allerdings vor allem unter Menschen extrem selten. Bestimmte Engelspraktiken können Dämonen töten oder verbannen. Dem Himmel treu sind Engel von himmlischer Energie erfüllt; je höherrangiger der Engel, umso stärker die Energie und umso größer der Vorrat. Diese Energie können sie in gezielten Angriffen gegen Dämonen einsetzen und ihm so Schmerzen zufügen und ihn verletzen. Dämonen fühlen sich an geweihten Orten wie Kirchen äußerst unwohl und wollen diese schnellstmöglich wieder verlassen. Ist ein Engel anwesend, werden Kirchen und Ähnliches sogar zu einer sicheren Zuflucht vor Dämonen, da sich die Kraft des Himmels mit dem Segen durch Menschen vereint und Dämonen aussperrt. Bereits in der Kirche befindliche Dämonen werden mit der Ankunft eines Engels nach draußen geschleudert. Im Gegensatz zu Engeln können Dämonen Propheten nicht erkennen, wenngleich ihnen daran gelegen ist, diese besonderen Menschen zu finden und für ihre Zwecke zu missbrauchen.

Arten

Die Ränge sind durchlässig und man kann in der Hierarchie aufsteigen.

Einfache Dämonen (schwarze Augen)
[Bild: http://fs2.directupload.net/images/150313/koq9cffe.png]
Die einfachen Dämonen mit schwarzen Augen bilden die größte Gruppe und stehen in der Hierarchie ganz unten, wobei es auch innerhalb dieser Gruppe Abstufungen gibt. Die meisten waren einmal Menschen, die aus irgendeinem Grund in der Hölle gelandet sind und dort nach mehr oder weniger langer Folter selbst zum Dämon wurden. In der Regel agieren sie nun im Auftrag anderer höher gestellter Dämonen.

Kreuzungsdämonen (rote Augen)
[Bild: http://fs1.directupload.net/images/150313/knllhh62.png]
Auch die meisten Kreuzungsdämonen waren mal Menschen, haben in der Hölle jedoch durch Fleiß, Talent oder einfach Glück einen höherrangigen Dämon auf sich aufmerksam gemacht, sodass sie befördert wurden. In dessen Auftrag schließen sie nun Deals mit Menschen ab, um den Seelennachschub für die Hölle zu sichern. Kreuzungsdämonen werden von Menschen gerufen, um mit ihnen einen Pakt einzugehen. Um einen Kreuzungsdämonen zu beschwören, muss in der Mitte einer Kreuzung eine Schatulle vergraben werden, die folgende Utensilien enthält:
  • Persönlicher Gegenstand (Foto, Haarlocke, Kleidungsfetzen, Ring, usw) des Beschwörers
  • Knochen einer schwarzen Katze
  • Friedhofserde
.
Der Dämon erscheint und bietet demjenigen nun einen Deal an. In der Regel verlangt er zum Austausch die Seele dieses Menschen und gibt ihm eine bestimmte Anzahl von Jahren, die er noch normal leben kann. Die meisten Menschen tauschen ihre Seele gegen besondere Fähigkeiten, Geld oder Ruhm. Der Kreuzungsdämon kann diese Wünsche erfüllen und besitzt damit die Fähigkeit, die Realität zu beeinflussen. Die Macht dazu kommt von dem Höherrangigen Dämon, in dessen Auftrag er arbeitet und bei dem die Deals hinterlegt sind. Nach Ablauf der gegebenen Zeit schickt der Kreuzungsdämon seine Höllenhunde, um den Menschen zu holen, der so unbesonnen einen Pakt einging.

Hochrangige Dämonen (gelbe Augen)
[Bild: http://fs1.directupload.net/images/150313/2l9mm4lo.png]
Sie sind deutlich mächtiger als die beiden niedrigeren Ränge, was sich vor allem darin zeigt, dass sie mehr aushalten. Ihr Vorrat an dämonischer Energie ist größer und so können sie es mit stärkeren Gegnern aufnehmen. Nicht mehr jeder Exorzismus wirkt bei ihnen und über Salzlinien können sie nur müde lächeln. Gelbäugige Dämonen sind gewissermaßen die Abteilungsleiter der Hölle mit einem beachtlichen Wirkungskreis.

Erste Dämonen (weiße Augen)
[Bild: http://fs1.directupload.net/images/150313/9xpv8jm8.png]
Weißäugige Dämonen sind nach Luzifer die mächtigsten Geschöpfe der Hölle und es gibt überhaupt nur eine Handvoll von ihnen; sieben um genau zu sein. Sie verkörpern die sieben Todsünden Zorn, Neid, Geiz, Wollust, Stolz, Völlerei und Trägheit. Die meisten Abwehrmethoden versagen bei ihnen und sie betätigen sich weltweit. Von anderen Dämonen werden sie gleichermaßen respektiert und gefürchtet.

Fakten - kurz und knapp
  • Wesen der Hölle und größte Feinde der Engel
  • können Menschen gegen ihren Willen besetzen
  • besitzen dämonische Energien für verschiedene Zwecke
  • eine Teufelsfalle raubt ihre Kräfte und hält sie gefangen
  • weitere Abwehrmethoden sind Weihwasser und Salzlinien
  • die Augenfarbe spiegelt den Rang wider: Schwarz - Rot - Gelb - Weiß
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#2
Dämonendeals & Wunscherfüllungen

Schwarzaugen:
Können keine Dämonendeals abschließen
Können keine Wünsche erfüllen

Rotaugen:
Können Dämonendeals abschließen, hierbei ist die Bezahlung immer die Seele des Menschen
Können keine Wünsche erfüllen

Gelbaugen & Todsünden:
Können Dämonendeals abschließen, was sie jedoch im allgemeinen durch untergebene Rotaugen abhandeln lassen
Können Wünsche erfüllen, allerdings werden sie das wohl nur tun, wenn sie sich davon selbst einen Vorteil versprechen


Deals & Wünsche die nicht funktionieren:
• Mittels eines Deals kann keine wesensbedingte Eigenschaften verändert werden. Z.B. nicht der Fluch eines Werwolfes bei Vollmond aufgehoben oder die Blutgier eines Vampirs unterbunden werden etc.
• Ein Dämon kann niemanden einfach so durch seine Dämonische Energie heilen oder dessen Leben retten, dazu braucht es immer einen Deal, die Bezahlung hierfür ist die Seele
(Ausnahme Beleth: es ist seine besondere Gabe)

Das Team behält sich vor, diese Liste jederzeit zu erweitern!
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#3
Demons are like obedient dogs...
Beschwören von Dämonen

Diese Vorraussetzungen, um Dämonen zu beschwören, gelten nicht für Hexen und Hexer mit dem Magiefeld Beschwörungs- und Bannmagie. Diese können Dämonen "einfach so" beschwören, obgleich die Fähigkeiten natürlich je nach Alter, Talent und Trainingszustand variieren. Außerdem können höherrangige Dämonen ihre Untergebenen jederzeit zu sich zitieren. Alle anderen Wesen (also vor allem Jäger, Hexen mit anderen Magiefeldern, usw.) müssen die hier aufgeführten Dinge besitzen, um Dämonen zu beschwören. Auf diese Weise beschworene Dämonen sind nicht dem Willen des Beschwörers unterworfen. Wenn man sie also nicht in eine funktionierende Teufelsfalle hinein beschwört oder gut bewaffnet ist, kann man unter Umständen ziemlich schnell ziemlich tot sein.

Schwarzaugen:
- Beschwörungsformel (Abfolge von Worten; hier geben wir nichts Genaues vor) & den wahren Namen des Dämons. Der wahre Name ist der erste Name, den sich der Dämon nach seiner Entstehung gegeben hat. Mitunter ist es der gleiche Name, den er vorher als Engel oder Mensch trug, oft jedoch ein anderer.

Rotaugen:
- das Kreuzungsritual (s. oben, Abschnitt Kreuzungsdämonen) Mit dem Kreuzungritual gerufene Dämonen müssen nicht erscheinen, tun das aber natürlich meistens trotzdem; schließlich wollen sie Geschäfte machen. Nutzt man zusätzlich den wahren Namen, muss der Kreuzungsdämon auftauchen.

Gelbaugen:
- Beschwörungsformel, wahrer Name, Blut eines Höllenhundes, Zahn eines Vampirs, Engelsfeder, Knochen eines Verwandten, etwas von einem selbst (Blut, Locke, etc.). Die Dämonen "hören" auch fehlerhafte Rituale und können dann frei entscheiden, ob sie dem Ruf folgen (ggf. um herauszufinden, was der Beschwörer will) oder nicht.

Weißaugen:
- Beschwörungsformel, wahrer Name, ein Blutopfer. Das heißt, man muss jemanden töten, den man aufrichtig liebt & einen untergebenen Dämon der Todsünde, der wahrhaft loyal ist. So gesehen ist es fast unmöglich, Weißaugen zu beschwören.


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